Wir orientieren uns in unserer Bildung an der ganzen Person

Miteinander statt Gegeneinander

Für ein positives Schulklima

Es ist uns wichtig, dass sich jeder an unserer Schule wohl fühlt und gerne in die Schule kommt. Auch sind soziale Kompetenzen, wie Kommunikations-, Team-, Konflikt-, und Empathiefähigkeit in der heutigen Zeit unverzichtbar.

Wir haben in Zusammenarbeit mit unserer Schulsozialarbeiterin Frau Kurz ein Konzept erstellt, durch welches unsere Schüler und Schülerinnen in den verschiedenen Bereichen der Sozialkompetenz gefördert werden und ihr Selbstwertgefühl gestärkt wird. Damit wird auch ein Beitrag zur Entwicklung sozialer Verhaltensweisen in der Klasse geleistet.

Als Grundlage sehen wir ein positives Schulklima, gemäß unseres Leitsatzes:

Wir legen Wert darauf, dass unsere Schule ein Lern- und Lebensraum ist, in dem  sich jeder wertgeschätzt und geborgen fühlt.

Die Inhalte des Konzeptes gliedern sich auf die 3 Bereiche:

  • schulische Ebene
  • Klasseneben
  • individuelle Schülerebene

Schulische Ebene

Hierzu zählen alle Schulveranstaltungen, die ein positives Schulklima fördern.  So finden regelmäßig Höhepunkte im Schulleben der Kinder statt, wie Sportveranstaltungen, Projekttage, Schulfest, …

Ebenso stehen auf schulischer Ebene Ansprechpartner für Schüler, Eltern und Lehrer zur Verfügung, wie z.B. Beratungslehrerin und Sozialpädagogin.

Besondere Möglichkeiten zur Schülermitwirkung bestehen im Bereich der Pausengestaltung. Jede Klasse ist monatsweise für das Pausenspielzeug verantwortlich. Ebenso werden die Schüler aus der 4. Klasse zu „Pausenengeln“ ausgebildet. Sie sorgen dafür Streitereien und Konflikte zu schlichten sowie für die Einhaltung der Pausenregeln.

Besonders wichtig ist für uns die Aufnahme der Schulanfänger. Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule erfordert viele Kompetenzen und wird von den Kindern unterschiedlich bewältigt. Um den Schulanfängern beim Wechsel zu helfen, gibt es ein Patensystem zwischen der 1. und 2. Klasse. Jedem Schulanfänger wird ein Schüler aus Klasse 2 zur Seite gestellt. Dieser zeigt dem Neuankömmling alle Besonderheiten der Schule, hilft dabei schnell in den Schulalltag zu finden. Dieses System wird unterstützt durch das Projektorientierte jahrgangsübergreifende Arbeiten in Klasse 1 und 2.

Klassenebene

Die allgemeine Klassenebene beschreibt Möglichkeiten, die für alle Klassen gleichermaßen gelten und besonders im Verantwortungsbereich des Klassenleiters liegen.

  • verschiedene Gesprächskreise z.B. Morgenkreis zum Beginn der Woche und Abschlusskreis zum Ende der Woche
  • Klassenstunde ab Klasse 3
  • Soziales Lernen möglichst 1x in der Woche in Zusammenarbeit mit der Sozialpädagogin in allen Klassen
  • Erlebnispädagogische Ausflüge zu den Citykids Leipzig
  • Streitschlichter mit Streitschlichterausbildung ab Klasse 2
  • verschiedenen Präventionsprojekte:
    Klasse 1: „Ich geh doch nicht mit Fremden mit“, Nein sagen
    Klasse 2: „Ferddy Verhaltenstraining“
    Klasse 3: „Irgendwie Anders“ – „Kinder aus anderen Kulturen“ = als Theaterprojekt
    Klasse 4: Pubertät/ Sexualerziehung/ Sucht
  • Übergang von der Grund- in die Weiterführende Schule

Individuelle Schülerebene

Bei Sorgen und Problemen mit der Schule, anderen Kindern oder den Eltern gibt es Möglichkeiten für Gespräche, Beratung und Vermittlung. Hier sind die Klassenlehrerin und die Sozialpädagogin erste Ansprechpartner.

Schüler und Schülerinnen können sich bei ihnen Hilfe holen, sollten Sie von Ausgrenzung oder Mobbing bedroht sein.