Wir gestalten unsere Schule als gemeinsamen Lebensraum

Schule

Gemeinsam – Leben – Lehren – Lernen

Das ist das Leitbild der Ernst- Pinkert- Schule. Es gibt uns Orientierung und schafft Transparenz.

VISION – Was wollen wir gemeinsam erreichen?

Grundschule ist für uns nicht nur Unterrichtsort, sondern vielmehr Lebens-, Lern- und Erfahrungsraum. Die Ernst- Pinkert- Schule ist eine moderne Grundschule, an der sich alle entsprechend ihren Fähigkeiten entfalten können, die gute Unterrichtsqualität bietet, Zukunftschancen eröffnet und Lebensfreude fördert!

MISSION – Worin sehen wir unseren Auftrag? Wofür stehen wir?

Die Ernst- Pinkert- Schule bereitet die Schüler und Schülerinnen im Rahmen einer guten Unterrichtsqualität auf das Leben, insbesondere auch auf das Lernen an weiterführenden Schulen vor und ermutigt alle Schüler und Schülerinnen sich gemäß ihren Fähigkeiten zu entfalten, ihre individuellen Zukunftschancen in unserer Gesellschaft zu erkennen und zu gestalten und mit Lebensfreude verantwortlich wahrzunehmen.

Ebenso sehen wir unsere Schule als Lebensort, an dem sich jeder willkommen und wohl fühlt. Wir pflegen eine umfassende Schulkultur, die geprägt ist von einem sauberen, ansprechenden Lern- und Lebensraum, von kulturellen und sportlichen Höhepunkten auf der Klassen- und Schulebene und von vielfältigen Mitwirkungsmöglichkeiten aller an unserer Schule Beteiligten.

Schnappschüsse

Historie

  • 16.11.1831 Gründung der Schule mit dem ersten Lehrer Krabes im „oberen Kohlgarten“ als „Vereinsschule“ der Dörfer Anger und Crottendorf (stand im Kreuzpunkt Täubchenweg, Zweinaundorfer – Breite Straße)
  • 23.03.1885 Einzug in das neu gebaute Schulgebäude in der Martinstraße
  • 1895 Einweihung eines 2. Schulgebäude, des heutigen hinteren Gebäude, da das vordere zu klein wurde
  • seit 1919 25. Volksschule bis Klasse 8
  • ab 1946 25. Grundschule
  • ab 1959 wurden auch Klasse 9 und 10 unterrichtet-  Polytechnische Oberschule
  • 1985 bis 1986 Rekonstruktion der Schule
  • seit 1992 befindet sich im Vordergebäude die eigenständige 25. Grundschule (Klasse 1-4) Im Hintergebäude wurden in der 25. Mittelschule Schüler der Klasse 5-10 unterrichtet Nach deren Auflösung befindet sich in diesem Gebäude der städtische Eigenbetrieb „Käthe-Kollwitz-Heim“ (Hort der Sprachheilschule)
  • seit 2010 trägt die Schule den Namen Ernst-Pinkert

Wer war eigentlich Ernst-Pinkert?

Ernst Wilhelm Pinkert wurde am 05. Februar 1844 in Hirschfelde bei Zittau geboren. Er war das zweite von fünf Kindern. Sein Schulzeugnis wies gute bis sehr gute Noten auf.

Im Jahre 1863 zog er nach Leipzig. 1870 heiratete er in der Nikolaikirche Leipzig seine Frau Catherine. Sie bekamen 2 Kinder eine Tochter und einen Sohn.

Im Jahre 1873 pachtete er das Restaurant „Zum Pfaffendorfer Hof“. Pinkert  bot dort neben guter Küche auch ein buntes Programm für seine Gäste. Er lud Gaukler, Seiltänzer, Musiker und Schausteller in sein Lokal ein und veranstaltete Tanzveranstaltungen, Feuerwerke und Ballonfahrten.

Um die Gastwirtschaft weiter zu beleben, begann er im Jahre 1876 mit der Ausstellung von exotischen Tieren, wie Alligatoren, Schildkröten, Dromedare, Elefanten und Giraffen.

Im März 1877 begann Pinkert mit dem Aufbau eines Tierparks. Am 09. Juni 1878 eröffnete der Zoologische Garten Leipzig als 23. Zoo in Europa.

Im Jahre 1899 entschied Pinkert mit der Stadt Leipzig die Umwandlung des privaten Tierparks in eine Aktiengesellschaft „Zoologischer Garten zu Leipzig“. Dadurch erhielt der Zoo mehr Geld und konnte vergrößert werden.

Am 28. April 1909 starb Ernst Pinkert. Er wurde auf dem Nordfriedhof in Leipzig beerdigt.

Mit der Gründung des Zoos schrieb Ernst Pinkert  ein Stück Stadtgeschichte in Leipzig. Er genoss hohes Ansehen und bekam viel Anerkennung.